Die Stockente

Canard colvert ° Germano reale
Mallard ° Anas platyrhynchos

Merkmale:

Erpel mit schillernd grünem Kopf, weissem Halsband und
purpurbrauner Brust; im Schlichtkleid (Juli-September) ähnlich braun
gefärbt wie Ente, nur dunkler; beide mit blau schillernden
Flügelspiegeln; Mischlinge mit Hausenten sind häufig ganz schwarz
oder weiss.

Die Angaben stammen aus dem Werk 'Vögel in der Schweiz'.
Das 280 Seiten umfassenden Buch ist an der Schweizerischen
Vogelwarte, 6204 Sempach, erhältlich.
Preis: Fr. 58.- zzgl. Versandkosten

Die Stimme der Stockente. (Auf ►Play drücken!)

Vogelgruppe:

Entenvögel 

Gewicht (g):

850-1400

Brutort:

Boden

Zugverhalten:

Teilzieher, Wintergast

Grösse (cm):

58

Gelege (Eier):

6-15

Brutdauer (Tage):

28

Nestlingsdauer (Tage):

50-60 

Brutbestand in der Schweiz:

10'000-20'000 (2004)

Rote Liste 2001:

nicht gefährdet

Verbreitung 1996:
Anzahl Bruten:

1

Nahrung:

Samen und Würmer

Lebensraum:

Seen, Fliessgewässer und Siedlungen

In Parkteichen und anderen Gewässern sehen wir Stockenten häufig, den Erpel mit dem schillernd grünen Kopf und dem weissen Halsring und die schlichte Ente. Sie gibt laute quakende Töne von sich, der Erpel ruft gedämpfter und höher "kwok" oder "kwak". Bei ihrer mangelnden Scheu vor Menschen sieht man ihr Balzspiel häufig, oft ohne es zu beachten. Die Partnerwahl fängt schon im Herbst an, wenn mehrere Erpel in ihrem frischen Prachtkleid eine Ente im Flug jagen oder um sie im Kreis herumschwimmen. Mit der Brut beginnen sie schon zeitig im Frühjahr. Wie alle Entenvögel legen sie zwar viele Eier, und im Durchschnitt schlüpfen aus dem Gelege noch ungefähr acht Küken, aber die Verluste etwa durch Feinde oder Kälte sind so erheblich, dass meist nur wenige das Erwaschsenenalter erreichen. Im Herbst wird nochmals eine grosse Zahl bei der Jagd erlegt, so dass schliesslich nur gut ein Viertel der geschlüpften Stockenten mehr als ein Jahr alt wird. Die Stockente brütet in weiten Teilen unseres Landes und ist bei der Wahl des Lebensraumes nicht sehr anspruchsvoll. So wurden jungeführende Weibchen schon auf Gebirgsseen bis in eine Höhe von 2000 m beobachtet. Besonders nachts fliegen viele Stockenten zur Nahrungssuche auf Wiesen, abgeerntete Felder oder an Waldränder, wo sie Getreidekörner, Eicheln und andere Samen suchen. Im Verlauf des Morgens kehren sie auf die Ruhegewässer zurück, um zu schlafen und Gefiederpflege zu betreiben.